XIV. Pokal des Präsidenten Print E-mail
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Die TG 1837 Hanau ist der Sieger des 14. Pokals des Präsidenten des Ju-Jutsu-Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Die Hessen konnten den Pokal nach dem Turnier am Samstag mit nach Hause nehmen und knüpften an ihren Erfolg vom Vorjahr an. Nach den Siegen aus den Jahren 2001, 2002 2005 und 2009 geht der Pott schon zum fünften Mal nach Hanau. Die Gesamtsieger erkämpften sich insgesamt elf von 40 möglichen Goldmedaillen, sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen und landeten damit unangefochten auf Platz eins. Auf den Plätzen zwei und drei folgten nach Ende des Turniers mit teils erheblichem Abstand der Vorjahressieger PSV Bernau gefolgt vom PSV Basdorf. Die Wettkämpfer der gastgebenden Kampfsportgemeinschaft (KSG) "Jodan Kamae" Zeitz belegten mit drei Goldmedaillen, zwei zweiten Plätzen und zwei dritten Plätzen den sechsten Rang in der Mannschaftswertung. Damit schnitten die Zeitzer schlechter als im Vorjahr ab.

Knapp 200 Kämpfer aus sieben Bundesländern und von 17 Vereinen lieferten sich am Samstag teils packende Duelle in der Sporthalle der Zeitzer Berufsbildenden Schulen. Auf sportlich höchstem Niveau ging es auf der riesigen Mattenfläche hoch her. Die Teilnehmerzahl schlägt dabei alle bisherigen Rekorde beim Pokal des Präsidenten. "Das Turnier ist deutschlandweit eines der größten. Wir schaffen es seit Jahren, eine steigende Zahl an Wettkämpfern nach Zeitz zu locken. So etwas macht uns natürlich stolz", betont Jörg Böhme, Vorstandsmitglied der KSG, die das Turnier seit 1995 ausrichtet und organisiert.






 Den ständig wachsenden Erfolg des Wettbewerbes erklärt sich Böhme mit dem hohen sportlichen Niveau, das Jahr für Jahr in Zeitz an den Tag gelegt wird. "Bei uns geht es nicht nur darum, möglichst viele Wettkämpfer auf der Matte zu versammeln. Hier in Zeitz versammelt sich die nationale Spitze im Ju-Jutsu und unser Turnier hat mittlerweile einen festen Platz im Kalender des Bundesverbandes eingenommen."

Gekämpft wurde unterteilt nach 40 Gewichts- und Altersklassen. Nachwuchskämpfer waren genauso am Start wie gestandene Ju-Jutsuka aus dem Landes- und Bundeskader. Entsprechend überzeugt von den Leistungen seiner Schützlinge zeigte sich auch Verbandspräsident Silvio Klawonn: "Das Niveau wird stetig besser. Im Landesverband und auch auf nationaler Ebene wird gute bis sehr gute Arbeit geleistet." Das Zeitzer Turnier ist traditionell das erste im Ju-Jutsu Jahreskalender. Demzufolge sei es die ideale Plattform, um auch jungen oder unerfahrenen Wettkämpfern die Möglichkeit zu bieten, sich für kommende Aufgaben ins Rampenlicht zu rücken. "Es kommt gar nicht so selten vor, dass ein Wettkampfneuling einen erfahrenen Kämpfer schlägt. Und genau das ist der Reiz am Pokal des Präsidenten", so Klawonn. Ein durchweg positives Fazit zogen auch die Gäste, die am Wochenende nach Zeitz gekommen waren. "Hier passt alles. Wir fühlen uns pudelwohl", sagte etwa Sebastian Lehmann, Wettkämpfer des USC Magdeburg. Besonders die familiäre Atmosphäre und die gelungene Rundum-Versorgung wären nicht alltäglich bei Turnieren dieser Größe.

Für das kommende Jahr haben sich die Zeitzer Kämpfer einiges vorgenommen. "Wir werden sehen, was wir machen können, aber erst einmal gilt es, unser Ergebnis von diesem Jahr zu verbessern", so Klawonn. Wenn alles glatt laufe und noch ein wenig Glück dazu kommt, wäre es vielleicht in Zukunft wieder drin, den Pokal in der Elsterstadt zu behalten.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung



Last Updated on Monday, 01 March 2010 17:57